Tot bé – ein paradiesischer Wein aus dem Weinparadies!

Tot bé: alles ist gut! So heisst der Wein aus dem Montsant der Schweizerin Caroline Dessort. Sowohl der Wein als auch die Geschichte dahinter sind alles ausser gewöhnlich, ja, man könnte durchaus sagen „paradiesisch“. «Als sie das Auto stoppte, ausstieg und um sich blickte, sagte sich Caroline Dessort: So muss das Paradies aussehen. Karge Hügel, …

Tot bé – ein paradiesischer Wein aus dem Weinparadies! weiterlesen

16,5 % Alkohol. Da würde ich als Hefe nicht mehr mitmachen. Und Sie als Konsument?

Ein an sich guter bis sehr guter Châteauneuf-du-Pape aus uralten Reben. Aber 16,5 % Alkohol? Kann das wirklich die Zukunft der Weine sein? Oft kaufe ich einfach aus Neugierde mal Einzelflaschen, um einen neuen Wein kennenzulernen. Diesmal war es der Le Cœur de l’Ange 2019, der Spitzenwein des Gutes La Côte de l'Ange aus Châteauneuf-du-Pape. …

16,5 % Alkohol. Da würde ich als Hefe nicht mehr mitmachen. Und Sie als Konsument? weiterlesen

„Baby Beaucastel“ – welche Beleidigung für den Coudoulet de Beaucastel!

Château de Beaucastel ist so etwas wie die Referenz für Châteauneuf-du-Pape, wohl auch deshalb, weil das Gut seit 50 Jahren bio-dynamisch bewirtschaftet wird. Der Wein ist aber inzwischen sündhaft teuer. Zum Glück gibt es den Coudoulet de Beaucastel, der ausserhalb der Appellation wächst und noch bezahlbar ist. Wer zum Coudoulet recherchiert, stösst immer wieder auf …

„Baby Beaucastel“ – welche Beleidigung für den Coudoulet de Beaucastel! weiterlesen

Bàrbara Forés, Terra alta. Grandiose, enkeltaugliche Weine – dank der Urgrossmutter!

Kaum 50 Kilometer von der weltberühmten Weingegend Priorat entfernt, gibt es in Katalonien mit der Terra alta ein Anbaugebiet, das hierzulande wenig bekannt ist, das aber tolle Weine hervorbringt. Und das mit Bàrbara Forés qualitativ und ökologisch einen Vorzeigebetrieb aufweist, der als Leuchtturm dienen kann. Terra alta - der Name ist Programm, denn die Reben …

Bàrbara Forés, Terra alta. Grandiose, enkeltaugliche Weine – dank der Urgrossmutter! weiterlesen

Grenache aus 1200 m Höhe. Faszinierend!

Schnell: Wo liegt der höchste Rebberg Europas? Nein, auch wenn es aus Schweizer Sicht schön wäre, eben nicht im Wallis. Da wachsen die Reben auf stolzen 1'150 m, doch in Sizilien, an den Hängen des Ätna, wird diese Höhe noch getoppt, zum Beispiel von alten Grenache-Reben, die auf 1'200 m gedeihen. Und der Wein daraus …

Grenache aus 1200 m Höhe. Faszinierend! weiterlesen

Pignan ≠ Pignan – in jedem Fall aber eine Spitzenlage in Châteauneuf-du-Pape!

Wer als Weinfreund "Pignan" hört, stellt wohl automatisch eine Verbindung mit Château Rayas her - Pignan ist der hervorragende "Zweitwein" des Gutes. Dabei ist Pignan eine Lage (lieu dit) im Osten der Appellation Châteauneuf-du-Pape, und es gibt eine ganze Reihe weitere Weine mit diesem Namen. Ich selbst habe mir kürzlich in einem Artikel wie selbstverständlich …

Pignan ≠ Pignan – in jedem Fall aber eine Spitzenlage in Châteauneuf-du-Pape! weiterlesen

Bandol? Ferien am Mittelmeer. Aber vor allem toller Wein!

Me(h)er als ein Lichtblick: Château Pibarnon Bandol - das bedeutet für viele bestenfalls eine Feriendestination am Mittelmeer - Sonne und Strand, und sehr nahe des Calanques-Nationalparks, jener wundervollen Kalkstein-Küstenformation, welche Alpen-Feeling direkt am Meer ermöglicht. Bandol - das ist aber auch ein Weinbaugebiet mit fast 1'500 Hektar Fläche - und eine Weingegend, die völlig abseits …

Bandol? Ferien am Mittelmeer. Aber vor allem toller Wein! weiterlesen

Roches d’Aric: reinste biologische Medizin!

Ein Arzt und ein Zahnarzt präsentieren einen Wein wie Samt und Seide Was passiert, wenn der Dorfarzt und ein Zahnarzt einen eigenen Wein machen? Meistens würde das wohl wie Medizin schmecken; bittere, wohlverstanden. Im Roches d'Aric hingegen könnte höchstens der dezente Thymianduft auf einen Hustensirup hinweisen. Aber weit gefehlt, der Wein ist wundervoll, reinste Medizin …

Roches d’Aric: reinste biologische Medizin! weiterlesen

C’est bon. Ta gueule!

Château d'or et de gueules – das Wortspiel im Titel drängt sich halt auf. Aber den Mund halten kann ich hier nicht. Und der Name des Châteaus hat auch einen ganz anderen Ursprung. Das Familienwappen der Besitzer Puymorin besteht aus den Farben gold und rot. Und rot heisst offenbar in der französischen Heraldik "gueules". Aber …

C’est bon. Ta gueule! weiterlesen