Das Jahr des Winzers, Folge 8: Mähen

Begrünte Rebberge müssen natürlich auch regelmässig gemäht werden. Glücklicherweise ist dabei aber nicht alles nur Handarbeit: Ich darf den Motormäher unseres benachbarten Winzers nutzen. Ohne diesen motorisierten Einsatz wäre das Mähen sehr aufwändig. Der Mäher gelangt in der Regel alternierend zum Einsatz, d.h. es wird nur jede zweite "Gasse" gemäht, damit Nützlinge weiterhin ungemähtes Gras …

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Jahr des Winzers, Folge 6: Das Anbinden

Und noch mehr Handarbeit! Wobei gleich anzumerken ist, dass unsere Arbeit im kleinen Rebberg eher archaisch - oder zumindest um einige Jahrzehnte zurückversetzt - ausfällt. Im professionellen Rebbau ist zwar auch noch viel Handarbeit nötig, aber kaum mehr in dieser Art und Weise. Wir binden, wo nötig, die Triebe manuell und mit Bast. Profis erledigen …

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Das grosse Geheimnis aus Cahors.

Nach einem langen, spannenden Tag am Lot, dem Fluss, der das ganze Weinbaugebiet von Cahors in vielen Schlaufen durchzieht, wollten wir, ausgerüstet mit einem Tipp aus dem "Guide Hachette", noch etwas Wein kaufen. Wir fuhren also mit unserem Kleinstwagen auf Chateau La Gineste vor und klingelten. Zu unserem Erstaunen wurden wir an einen Herrn verwiesen, …

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Das Jahr des Winzers beginnt so richtig!

Endlich! Nach extrem kalten Tagen im Februar und März verzichneten wir nun gleich 4 Tage hintereinander mit über 25 Grad - also Sommer im April! Die Natur "explodierte" geradezu. Vor einer Woche lagen die Reben noch in der Winterstarre - und jetzt treiben sie aus. Mit der Arbeit gilt es noch abzuwarten, die Triebe sind …

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Brda in Slowenien: Sollte man sich merken!

Gesucht: agent für orange Reisen bildet - auch bezüglich Wein. Venedig ist nicht nur eine ganz spezielle Stadt (hier ist es nie wirklich laut), sondern offensichtlich auch eine weltoffene Metropole. Deshalb sind auch in vielen Restaurants nicht nur italienische, sondern auch Weine aus dem benachbarten Ausland erhältlich. Wir bestellten dank der Empfehlung des Kellners einen …

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Zur Illegalität verführt – zum Glück!

Die Rede ist von der Familie Zahner in Truttikon im Zürcher Weinland, durch und durch anständige, staatstreue und bodenständige Leute. Sowohl Vater Waldemar als auch Sohn Niklaus, der heutige Betriebsleiter, dienten beispielsweise ihrer Wohngemeinde als Gemeinderäte (was auf dem Land eher Last denn Lust ist). Zu einer illegalen Handlung, die aus heutiger Sicht unvorstellbar, ja …

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Wenn der Geschmack des Weinbloggers vom eigenen abweicht.

Vor Kurzem stellte ich hier einen Wein vor, der mich in seiner charaktervollen, eigenständigen Art sehr begeisterte: den Odé d'Aydie 2015, ein Pacherenc du Vic Bilh aus Südwestfrankreich. https://victorswein.blog/2018/02/24/etikettentrinker-der-anderen-art/ Ein Blogleser - "leider" gleichzeitig ein guter Freund -  nahm das zum Anlass, um diesen Wein zu kaufen, allerdings den Jahrgang 2014. Und die Rückmeldung, die …

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Virtuelles Rebjahr (2): Nicht alles ist idyllisch!

Viele Arbeiten im Rebberg sind unspektakulär und oft auch mühsam. In meinem Beitrag zum Rebschnitt habe ich geschwärmt, das sei meine liebste Arbeit. Aber ich mache das ja auch nur als Hobby. Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder Berufswinzer diese Meinung teilt. Wenn man nämlich wochenweise nichts anderes macht, dann verblasst das Idyll und …

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Einfach eine Wucht!

Madiran - wuchtige Eleganz, die reifen muss. Nach meinem Beitrag von gestern musste das ja einfach sein; nach einem weissen Pacherenc du Vic Bilh war ein Madiran aus dem genau gleichen Gebiet sozusagen gesetzt. Das Menu - drei Stunden wie ein Braten in Rotwein schonend geschmorter Hohrücken - verlangte geradezu nach einem kräftigen Wein, also …

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Etikettentrinker der anderen Art.

"Pacherenc du Vic - Was"? Das muss man ja einfach probieren! Wenn ein Zungenbrecher wie "Pacherenc du Vic Bilh" auf der Etikette steht, dann muss man diesen Wein ja schon fast aus reiner Neugierde kaufen! Ein "Etikettenkauf" der anderen Art. Und einer, der sich lohnt! Raten Sie mal, wo sich dieses nur etwa 300 ha …

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