Ausnahmewinzer Ziereisen: hier ruht nur der Wein!

Regio Basel. Markgräflerland. Spitzenwein? Ja, das passt zusammen! Rund 10 Kilometer nördlich von Basel herrschen Bodenverhältnisse ähnlich wie im Burgund. Und wenn hier ein Winzerpaar wie die Ziereisen's tätig ist, dann resultieren eigenständige, grossartige Traumweine. Blick von der Rebbergen auf Efringen-Kirchen (vorne) und Basel (Hintergund). Rund 30 Jahre sind es her, seit Hanspeter Ziereisen seinen …

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Jahr des Winzers (14): Der Vogelschutz

Für den grösseren Teil der Reben in der Schweiz wird zwar kein Schutz vor Vogelfrass angebracht, und die paar hungrigen Kleinvögel, welche ein paar Trauben "stibiezen", sind auch nicht das Problem. Aber ein Schwarm von Staren kann eine gewisse Fläche innert Minuten kahlfressen. Ich selbst hatte vor einigen Jahren bei der Ernte die Trauben an …

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Das Jahr des Winzers (10): Das „Gipfeln“

Um diese Jahreszeit wachsen die Reben sehr schnell. Ein Trieb könnte ohne Weiteres 5 m oder länger werden. Deshalb werden sie jetzt oben abgeschnitten. Einer Legende nach wurde mit dieser Arbeit, dem sogenannten "Gipfeln", in früheren Jahrhunderten aus der Not heraus begonnen, nämlich um zusätzliches Futter für die Kühe zu gewinnen; die abgeschnittenen Rebtriebe wurden …

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Das Jahr des Winzers (9): Das Ausgeizen.

"Geiz ist geil" ist erfreulicherweise nicht mehr ganz so "in" wie auch schon. Im Rebbau freilich geht man sogar ganz gezielt gegen Geiz(e) vor. Die Rede ist von sogenannten "Geiztrieben", das sind Seitentriebe, die im Verlauf des Wachstums aus den "Blattachseln" des Haupttriebes ausschiessen. Solche Geiztriebe entsprechen in der Funktion den Haupttrieben, sie bilden also …

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Das Jahr des Winzers, Folge 8: Mähen

Begrünte Rebberge müssen natürlich auch regelmässig gemäht werden. Glücklicherweise ist dabei aber nicht alles nur Handarbeit: Ich darf den Motormäher unseres benachbarten Winzers nutzen. Ohne diesen motorisierten Einsatz wäre das Mähen sehr aufwändig. Der Mäher gelangt in der Regel alternierend zum Einsatz, d.h. es wird nur jede zweite "Gasse" gemäht, damit Nützlinge weiterhin ungemähtes Gras …

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Jahr des Winzers, Folge 7: zum Hinknien!

Wein trinken ist genussvoll - Winzer sein oft auch, kann aber auch ganz schön anstrengend sein. Denn vieles geht immer noch nur mit grossem Arbeitseinsatz, und vieles in Sachen Qualität entscheidet sich im Detail. Ein solches zeige ich nachstehend. Reben haben eine unglaubliche Wuchskraft. Ohne menschlichen Eingriff würde ein einzelner Stock viele Quadratmeter bedecken. Ein …

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Jahr des Winzers: Die Handarbeit geht beim Einschlaufen weiter

Im Moment wachsen die Reben fast schneller, als man als (Hobby-)Winzer arbeiten kann. Kaum ist das Erlesen im ersten Durchgang fertig, gilt es schon, die Reb-Triebe einzuschlaufen. Zumindest in unseren Breitegraden werden oft Drähte fix gespannt, die den Reben links und rechts sozusagen eine Wachstumsgrenze vorgeben. Nur muss bei vielen der Triebe manuell nachgeholfen werden. …

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Jahr des Winzers: Jetzt beginnt die arbeitsreichste Zeit.

Dieser Frühling, der eigentlich schon ein Sommer ist, hat dazu geführt, dass sich die Reben in einem kaum je gesehenen Tempo entwickeln. Vor zwei Wochen erst sich öffnende Knospen, und heute schon 20 cm lange Triebe. Besser könnte es gar nicht sein. Aber das heisst jetzt auch, "alle Arbeit auf einmal"! Und weil die Langfristprognosen …

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Virtuelles Rebjahr (2): Nicht alles ist idyllisch!

Viele Arbeiten im Rebberg sind unspektakulär und oft auch mühsam. In meinem Beitrag zum Rebschnitt habe ich geschwärmt, das sei meine liebste Arbeit. Aber ich mache das ja auch nur als Hobby. Ich kann mir vorstellen, dass nicht jeder Berufswinzer diese Meinung teilt. Wenn man nämlich wochenweise nichts anderes macht, dann verblasst das Idyll und …

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