Kleines Meckern zu einem neuen Weinguide – und ein Happy End mit dem Weingut Riehen.

Ein neu erschienener Weinführer über Schweizer Weingüter füllt eine Lücke, gibt aber auch einige Rätsel auf. Dafür wählt er verdientermassen ein Weingut aus Basel zum besten des Jahres. Etwas Kritik von mir – und Applaus zum Schluss.

Kurz vor den Festtagen lag die neuste Ausgabe von Falstaff im Briefkasten, begleitet von einem Restaurant- und – neu – einem Weinführer für die Schweiz. Edel in schwarz/gold/weiss aufgemacht trägt der Wein Guide den Untertitel „Die besten Weingüter der Schweiz“.

Der Guide ist durchaus lesenswert und kann insbesondere für einen ersten Eindruck über die Elite der Weinschweiz wertvolle Hilfe leisten. Aber eben, über den Ausdruck Elite kann man wohl streiten. Es fiel schon in den letzten Ausgaben der Weinzeitschrift immer mal wieder auf, dass etwa „die besten Pinot noir der Schweiz“ angelobt wurden, allerdings mit einer Produzenten-Auswahl, in der die (vermutlich) wirklich Besten schlicht fehlten. Nichts gegen die jeweiligen Sieger, die anerkannterweise sehr guten Wein kreieren, aber ob sie wirklich die besten sind, blieb dabei leider offen.

Und nun eben dieser neue Weinführer: Mit einem bis vier Sternen werden ausgewählte Güter bewertet und auf jeweils einer bis zwei Seiten mit (wo ich es beurteilen kann, sehr guten) Degustationsnotizen zu einzelnen Weinen ergänzt. Dazu gibt es für jedes Weinbaugebiet eine Auflistung mit einer Kurzbeschreibung „weiterer Weingüter“.

Meine Kritik setzt vor allem bei der Auswahl der portraitierten Betriebe an. So bekommt in der Deutschschweiz etwa „Rimuss & Strada Wein“ eine eigene Seite – wie auch im Wallis das Maison Gilliard. Nichts gegen die beiden Unternehmen, Andrea Davaz hat die verstaubte und verstockte Rimuss schon kräftig positiv aufgemischt und Gilliard bringt tatsächlich einige sehr schöne Weine hervor, der aktuelle Petite Arvine soll gemäss Weinfreund Alexander Ulrich sogar grossartig sein. Trotzdem ist wohl kein Schelm dem auffällt, dass in der parallelen Rezept-Ausgabe des Weinmagazins bzw. im Führer selbst Inserate von Strada und des Gilliard-Besitzers Schuler erschienen. Nicht so direkt beobachtbar, aber vielleicht doch ähnlich gelagert mögen Beschreibungen der Gutsweine von Nauer und Siebe Dupf liegen. Und rätselhaft sind auch die drei Sterne für Provins – allerdings nur so lange bis man feststellt, dass ausschliesslich die Spitzenweine degustiert wurden.

Angesichts solcher Behandlungen erstaunt es schon fast nicht mehr, dass sich absolute Top-Produzenten und -produzentinnen wie von Tscharner, Donatsch, Broger, Besson-Strasser bzw. Marie-Thérèse Chappaz, Sandrine Caloz und Cave du Rhodan mit einem kurzen Eintrag unter „weitere Weingüter“ zufriedenstellen müssen.

Und weiter: Was sollen Portraits von Mikro-Weingütern wie Herbst Wein oder Vogt Weine mit eher „tiefen“ Degustationsnoten, während Vorzeige-Betriebe wie Burkhart, Schmidheiny und gar der Johanniterkeller (Hubacher) völlig fehlen? Und wenn schon ein Kleinbetrieb aus dem Zürcher Weinland: Warum nicht Patrick Thalmann (zur Metzg)?

Nun gut, die Ausgestaltung eines Weinführers bleibt immer ein wenig Ermessenssache, und man kann es als Weintester nie allen recht machen. Und bei aller Kritik: Die meisten der beschriebenen Güter gehören wirklich zur Schweizer Spitze und in diesen Führer.
Zusammengefasst: Ein durchaus gelungener Erstling mit sehr guten Degunotizen, dem in den nächsten Jahren aber noch etwas Feinschliff und vielleicht auch redaktionelle Unabhängigkeit gut tun würden.

Die Kollektion des Jahres – ein Volltreffer, ausgerechnet aus dem Stadtkanton Basel!

Zumindest bei der Wahl der „Kollektion des Jahres“, welche auf das Weingut Riehen fiel, liegen die Macher des Wein Guides aber mit Sicherheit richtig.

Riehen? Den meisten dürfte das rechtsrheinige Dorf, das einwohnermässig eigentlich eine Stadt ist und das zum Kanton Basel-Stadt gehört, wohl vor allem durch die Fondation Beyeler bekannt sein. Aber alle, die schon einmal in der Fondation gewesen sind, haben bei einem Blick aus dem Fenster fast sicher auch die Rebberge ennet des Flüsschens Wiese gesehen – den „Schlipf“, wo die Weine des Weingutes Riehen wachsen. Der Boden gehört der Gemeinde, und diese hatte 2014 ein sehr gutes Händchen, als sie die Reben zur Pacht an Hanspeter Ziereisen, deutscher Spitzenwinzer aus dem 10 Kilometer entfernten Efringen-Kirchen, und Thomas Jost vergaben. Unter „Jost & Zierseisen“ wurden schon damals tolle Weine hergestellt, aber so richtig durchgestartet ist das Gut erst nach dem Ausstieg von Thomas Jost, welcher den Weg für eine Beteiligung der renommierten Weinhändlerfamilie Ullrich (Paul Ullrich AG) und des Betriebsleiters Silas Weiss ermöglichte. Das nun als „Weingut Riehen“ signierende Gut kreiert seither Weine, die in der Tat rundum begeistern.

Der Rebberg Schipf oberhalb Riehen im Frühling 2019. Blick auf Riehen mit der Fondation Beyeler und den Sendeturm Chrischona. Rechts im Bild beginnt die Stadt Basel. Oberhalb liegt auf deutschem Gebiet der Tüllinger Berg, der herrliche Fernsichten auf den Schwarzwald, die Vogesen und den Jura ermöglicht.

Stilistisch sind sie durchaus von der Handschrift von Hanspeter Ziereisen geprägt, was natürlich allein schon Qualität verspricht.
Zu Hanspeter und Edeltraud Ziereisen siehe hier (am Schluss auch mit einem kleinen Hinweis auf das Weingut Riehen):
Ausnahmewinzer Ziereisen: hier ruht nur der Wein! – Victor’s Weinblog (victorswein.blog)

Die Weine aus Riehen sind aber nicht einfach eine Schweizer Kopie der Ziereisen-Weine. Hanspeter Ziereiesen sagt selbst, dass er den „Schlipf“ erst mit den Jahren so richtig kennenlernte und weiter lernt. Die Konstellation dieses Rebberges ist, obwohl mit ähnlichem Boden versehen und in fast gleicher Exposition nur rund 10 Kilometer von Ziereisens deutschen Reblagen entfernt, doch entscheidend anders. Insbesondere ist es in Riehen in Stadtnähe wärmer und die kühlen Nachtwinde des Schwarzwaldes fallen hier weniger prägnant aus als in Efringen-Kirchen.

Falstaff hat sechs Weine des Jahrgangs 2018 des Gutes degustiert, und die Punkte liegen zwischen 92 und 96, mit einem Durchschnitt von selbst für Falstaff-Verhältnisse sagenhaften 94,3 Punkten!

Ich habe über die Festtage drei der Weine selbst probieren können und stimme, wenn auch „massstab-bedingt“ auf tieferem Punkteniveau, der Beurteilung von Falstaff vollumfänglich zu! Aber aufgepasst: So herausragend die Weine, so „fordernd“ sind sie auch. Die naturnahe Weinbereitung mit Spontanvergärung und ohne Schönung bzw. Filtration bringt zwar augenscheinlich grossartige Tropfen hervor – sie haben aber auch Ecken und Kanten (und Aromen), die vielleicht nicht jedermann gefallen. Ich persönlich finde die Riehen-Weine ganz einfach genial gut!

Mit „handwerklicher Kunst“ zu Spitzenweinen: Die begnadeten „Macherinnen und Macher“, von links: Hanspeter und Edeltraud Ziereisen, Silas Weiss, Jacqueline und Urs Ullrich. (Foto ab Homepage des Weingut Riehen).

L’Unique Rouge 2018 (Pinot noir aus dem grossen Holzfass)
Dichtes, glänzendes Rubin; Tabak, Thymian, Heidelbeeren, Anflüge von Speck und frischen Kartoffelschalen; eher zurückhaltende Säure, dafür vollgepackt mit feinen Tanninen, leichter, schön eingebundener Bittertouch. Im Mund sehr fruchtig. Wirkt einerseits etwas wild und rustikal, hat aber andererseits auch eine elegante, runde Seite. Wird fast mit Sicherheit in 2-3 Jahren noch schöner dastehen! Für nicht einmal CHF 20.00 ein Hammerwein, vielleicht der beste Pinot, den man in der Schweiz zu diesem Preis erhält. 17,5 Punkte. (Falstaff: 94)

L’Unique Blanc 2018, Weissburgunder & Chardonnay
Mittleres Gelb; Zimt, Aprikosen, Williams-Birne, Boskoop-Apfel; sehr dichter, runder Körper, schöne Säure, etwas Tannin (?), mineralisch, mittlerer Abgang. Schöner Wein, man fragt sich höchstens, ob je reinsortig nicht noch spannender wäre? 17 Punkte. (Falstaff: 94).

Le Petit 2018, Sauvignon blanc
Mittleres Gelb; Duft nach Sternfrucht, Mirabellen, Cox-Orange (Apfel) und frisch gemähtem Gras, leichter Anflug von Lebkuchen; im Mund sehr dicht gewoben, schöne Säure, extrem fruchtig im Mund (primär Zitrus), „feurig“, aber keinesfalls alkoholisch, enorm langer, mineralischer Abgang. Herrlicher Wein! 18 Punkte. (Falstaff 95 Punkte, was „Weltklasse“ bedeutet – und meine Zustimmung hat).

Weingut Riehen

Wein Guide Schweiz 2022 – Falstaff Shop Schweiz (CHF 9.90)

„La Première“ von Carsten Saalwächter: Ein junger Mann macht Furore!

Der Mann ist noch keine 30 Jahre jung. Und wollte eigentlich gar nicht wirklich Winzer werden – bis ihn lange Degustationsabende als Praktikant bei Hanspeter und Edeltraud Ziereisen so faszinierten, dass es kein Halten mehr gab. Den Namen muss man sich merken, seine Weine sind offenbar schon jetzt genial – und auch schon gesucht. Ich habe bisher nur einen verkostet – und der hat mich fasziniert, wohl fast so, wie Saalwächter bei Ziereisens verzaubert wurde!

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Der Ausspruch stimmt wohl, aber es geht auch anders: Wer lange genug wartet, der hat es einfacher. Diese Aussage trifft nicht auf Carsten Saalwächter zu, aber auch mich. Ich hatte von Weinfreund Florian Bechtold
vgl. hier: Ausnahmewinzer Ziereisen: hier ruht nur der Wein! – Victor’s Weinblog
als „Beilage“ zu einer damals bestellten Weinlieferung eine Musterflasche von Saalwächters „Assmannshauser Spätburgunder La Première 2018“ erhalten. Der Wein hat mich total fasziniert, die Degunotiz war erstellt, mein Bildarchiv erfolgreich nach Assmannshausen durchforstet, und ein Text im Kopf bereit gelegt. Tja, und dann kommt Blogger- und Weinfreund Adrian van Velsen und schreibt soeben über den gleichen Wein! Zufall ist das natürlich nicht, wir waren zusammen mit Florian Bechtold bei Ziereisen, und auch er hat eine Musterflasche zur Weinbestellung dazu erhalten.

Ich kann es mir deshalb ziemlich einfach machen und bloss einen Link setzen (siehe unten). Dies um so mehr, als mir Adrian mit seinem Text so richtig aus dem Herzen spricht. Viel mehr gibt es zum Wein gar nicht mehr zu sagen. Wer spät kommt, den belohnt das Leben ….

Carsten Saalwächter (Bild ab Website des Gutes)

Kein verglimmendes Sternchen!
Trotzdem noch dies: Carsten gilt schon als „shooting star“ – bei Vinum war er „Entdeckung des Jahres“. „Shooting star“ steht für eine Person, die plötzlich Erfolge verzeichnet und Aufmerksamkeit geniesst. Der Begriff ist insofern für Carsten Saalwächter also richtig, denn er hat schon hohe Aufmerksamkeit und seine Weine sind bereits sehr gesucht. Dem Ausdruck hängt aber auch ein wenig das Kurzfristige, Vergängliche an. Die Mehrheit der Stars verblasst bekanntlich sehr schnell. Nach allem, was ich über Carsten Saalwächter gelesen (und dem wenigen, das ich getrunken habe) wage ich aber die Prognose, dass uns dieser Name in den kommenden Jahrzehnten als Leuchtstern der deutschen Weinwirtschaft begleiten wird. Dies um so mehr, als er sich einem naturnahen Weinbau verschrieben hat.
„Mehr davon“ überschrieb Adrian van Velsen seinen Blogbeitrag. Für Weinfreunde heisst das vor allem: Mehr davon im eigenen Keller!

Spitzenlage Höllenberg in der deutschen „Rotweinhauptstadt“ Assmannshausen im Rheingau. Das Weingut Saalwächter liegt zwar auf der anderen Rheinseite in Ingelheim und damit in Rheinhessen, verfügt aber auch hier über Reben – der La Première stammt aus hoch gelegenen Lagen in Assmannshausen. Und einer der absoluten Spitzenweine des Gutes gedeiht hier am abgebildeten Höllenberg.

Degustationsnotiz: Spätburgunder Assmannshausen La Première, 2018
Mittleres Purpur; Duft nach roten Johannisbeeren und Walderdbeeren, grüne Töne (Grüntee!), etwas Zitrus, etwas Kaffee. Im Mund spürbare, sehr feine Tannine, schöne, aber dezente Fruchtsüsse in sehr harmonischem Spiel mit einer guten Säure, saftig, langer Abgang. Vielschichtiger, toller Wein! 18 Punkte.

Adrian van Velsen hat recht: Technisch betrachtet gibt er dem La Première 89 Punkte, „gefühlt“ aber 93. Mich hat dieser Wein an einen Ausdruck erinnert, den ich in letzter Zeit immer wieder lese, mir aber eigentlich nichts darunter vorerstellen kann: „vibrierender Wein“! Tatsächlich hat der La Première so etwas Lebendiges, Unergründliches an sich. Vielleicht ist ja das „vibrieren“? Wie auch immer, ich bin hin und weg von diesem Wein! Mehr davon!

Hier geht es zum Blog von Adrian van Velsen, unbedingt lesenswert v.a. auch seine präzise Degunotiz:
https://vvwine.ch/2021/01/bitte-mehr-davon/

Hier die Website des Gutes:
Weingut Saalwächter – Weingut in Familientradition seit 1872 (saalwaechter.de)

Und hier ein Kontakt zu Florian Bechtold, grossartiger Kenner der „vibrierendsten“ 🙂 Weinadressen in Deutschland. Vielleicht hat er noch Saalwächter – und sonst sicher ganz viele Alternativen:
florian.bechtold@bechtold-partner.de


Toujours le Gamay! Château Thivin lässt das „jamais“ alt aussehen!

„Toujours“ reimt sich nicht, ich weiss. Aber „jamais“ sollte man beim Gamay in der heutigen Zeit nicht mehr sagen. Man würde Tolles verpassen! Das gilt ganz generell, gerade auch für viele Schweizer Weine. Aber heute ist die Rede von Château Thivin am Bouilly-Hügel, der schönsten Gegend im Beaujolais, dessen Weine jeden Gamay-Verachter zum Schweigen bringen müssen.

Im Jahr 1877 kauften Zaccharie und Marguerite Geoffray Château Thivin zusammen mit den damals 2 Hektar Reben gleich beim Gut. Seither entstand eine Familientradition, heute sind die fünfte und die sechste Generation am Werk – und wie! Die sechste Generation hat wichtige Verbindungen in die Schweiz. Claude-Eduard studierte zuerst in Beaune, beendete sein Studium aber schliesslich in Changins. Nebst Stages bei der Domaine Chaves in Mauves (Hermitage) und der Fromm Winery in Neuseeland sowie dem Geyerhof im Kremstal war er auch in der Schweiz tätig, so bei der Domaine La Colombe in Féchy und den Fils de Charles Favre in Sion. Und eben auch bei der Domaine Diroso von Hanspeter Baumann in Turtmann. Dessen Tochter Sonja ist heute Frau Geoffray und spielt auf Château Thivin eine wichtige Rolle im Rebberg, aber auch im Marketing und Verkauf. Auch sie studierte in Changins und weist – nebst vielen anderen – Erfahrungen in der Fromm Winery auf (in Neuseeland und Graubünden). Noch heute steht sie ihren Brüdern im Wallis, welche die Domaine Diroso nach naturnahen Grundsätzen führen, bei Bedarf beratend zur Seite.

Aber zurück ins Beaujolais: Auch auf Château Thivin arbeitet man sehr naturnah, ein Teil der Reben befindet sich in der Umstellung auf biologischen Rebbau (u.a. jene, die für den unten beschriebenen „les sept vignes“ verwendet werden) oder trägt schon das Bio-Label. Und auf einer Parzelle, sinnigerweise „Utopia“ genannt, baut man auch Piwi-Sorten an.

Alles Weitere kann auf der Website des Gutes nachgelesen werden. Besonders fasziniert hat mich die vorbildliche Information über Herkunft und Vinifikation jedes Weines, aber auch eine Lokalisation der Parzellen. So macht sich informieren Spass!
(Alle Angaben in diesem Beitrag, ausser den Degunotizen natürlich, sind auch ausschliesslich online recherchiert).

Vorbildliche Konsumenteninformation, hier als Beispiel zur Lage Godefroy, welche einen Teil der Trauben zur hervorragenden Cuvéee Zaccharie liefert. (Bilder ab Website des Gutes)

Château Thivin, Cuvée Zaccharie, Côte de Brouilly, 2018
Mittleres Rubin; verhaltener Duft nach Brombeer und Weichselkirsche, Rosenblüten, leicht spürbares neues Holz; im Mund enorm ausgewogen, Säure, Alkohol und Tannine in schönem Gleichgewicht (letztere mit ganz wenig grünem Touch), wunderbare Eleganz, vor allem im langen Abgang druckvoll. Toller Wein. Wer hier blind auf Gamay tippt, ist Klasse. Ich bin nicht einmal sicher, ob dieser Wein in einer Degustation von Gemeinde-Pinots aus der Côte d’Or auf- bzw. abfallen würde! Schöner, berührender Wein, der dem Gründer der Familiendynastie, Zaccharie, alle Ehre macht! 17,5 Punkte.
(Gleichberechtigung: Es gibt auch einen Weisswein – ein Chardonnay – der den Namen Marguerite trägt).

Château Thivin, Les sept vignes, Côte de Brouilly, 2019
Mittleres Rubin; fruchtige Aromen von roten und dunklen Früchten (Himbeer, Brombeer, schwarze Johannisbeeren), leicht pfeffrig; gute Säure, feines, aber eher zurückhaltendes Tannin, filigran, saftig und süffig, mitterer Abgang mit leichtem, schönem Bittertouch. Schöner, fröhlicher, aber doch gehaltvoller Gamay. 16 Punkte.

L’amour du vignoble et son terroir – Château Thivin (chateau-thivin.com)

Schweiz:
Kaufen Cuvée Zaccharie | Côte de Brouilly AOC – Château Thivin | 2018 | DIVO.

Deutschland, diverse, siehe:
https://www.chateau-thivin.com/point-vente/export.php