Das Jahr des Winzers (15): detailbesessene Qualitätspflege

Bald neigt sich das Weinjahr mit der Ernte dem Höhepunkt und Ende entgegen. Wie gut der Wein des Jahres dann wird, hängt weit gehend von den klimatischen Bedingungen, aber auch von der bisherigen Rebarbeit ab. Im Herbst kommt nun in qualitätsbewussten Betrieben noch das "Tüpfchen auf dem i" dazu. Wer riesige Flächen zu bearbeiten hat, …

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Jahr des Winzers (13): Die Ertragsregulierung

Eigentlich verhält sich die Rebe wie ein "Unkraut", sie wächst und wächst, und sie produziert Trauben in grossen Mengen. Ein Freund von mir erntete kürzlich von einem einzigen Rebstock 40 Kg Trauben! Diese Menge lässt zwar das Herz jedes "Mengenproduzenten" steigen, nicht aber das eines qualitätsbewussten Winzers. Es ist eine Binsenwahrheit, dass gute Weinqualität nur …

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Jahr des Winzers (12): Das Auslauben

Oder, für Nicht-Schweizer besser verständlich: Das Entblättern Mit der Sprache ist das ja so eine Sache: Ich wurde kürzlich in einem anderen Medium für einen falschen Sprachgebrauch ausgelacht, dabei hatte ich nur das schweizerische "Auslauben" statt dem hochdeutschen "Entblättern" für den nachfolgend beschriebenen Arbeitsgang verwendet. Meine Antwort, wir Schweizer würden uns eben nicht in den …

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Das Jahr des Winzers (10): Das „Gipfeln“

Um diese Jahreszeit wachsen die Reben sehr schnell. Ein Trieb könnte ohne Weiteres 5 m oder länger werden. Deshalb werden sie jetzt oben abgeschnitten. Einer Legende nach wurde mit dieser Arbeit, dem sogenannten "Gipfeln", in früheren Jahrhunderten aus der Not heraus begonnen, nämlich um zusätzliches Futter für die Kühe zu gewinnen; die abgeschnittenen Rebtriebe wurden …

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Das Jahr des Winzers (9): Das Ausgeizen.

"Geiz ist geil" ist erfreulicherweise nicht mehr ganz so "in" wie auch schon. Im Rebbau freilich geht man sogar ganz gezielt gegen Geiz(e) vor. Die Rede ist von sogenannten "Geiztrieben", das sind Seitentriebe, die im Verlauf des Wachstums aus den "Blattachseln" des Haupttriebes ausschiessen. Solche Geiztriebe entsprechen in der Funktion den Haupttrieben, sie bilden also …

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Jahr des Winzers, Folge 6: Das Anbinden

Und noch mehr Handarbeit! Wobei gleich anzumerken ist, dass unsere Arbeit im kleinen Rebberg eher archaisch - oder zumindest um einige Jahrzehnte zurückversetzt - ausfällt. Im professionellen Rebbau ist zwar auch noch viel Handarbeit nötig, aber kaum mehr in dieser Art und Weise. Wir binden, wo nötig, die Triebe manuell und mit Bast. Profis erledigen …

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Jahr des Winzers: Die Handarbeit geht beim Einschlaufen weiter

Im Moment wachsen die Reben fast schneller, als man als (Hobby-)Winzer arbeiten kann. Kaum ist das Erlesen im ersten Durchgang fertig, gilt es schon, die Reb-Triebe einzuschlaufen. Zumindest in unseren Breitegraden werden oft Drähte fix gespannt, die den Reben links und rechts sozusagen eine Wachstumsgrenze vorgeben. Nur muss bei vielen der Triebe manuell nachgeholfen werden. …

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Jahr des Winzers: Jetzt beginnt die arbeitsreichste Zeit.

Dieser Frühling, der eigentlich schon ein Sommer ist, hat dazu geführt, dass sich die Reben in einem kaum je gesehenen Tempo entwickeln. Vor zwei Wochen erst sich öffnende Knospen, und heute schon 20 cm lange Triebe. Besser könnte es gar nicht sein. Aber das heisst jetzt auch, "alle Arbeit auf einmal"! Und weil die Langfristprognosen …

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